Aufruf der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) und der Jugendfront zum 1. Mai 2026.
Der 1. Mai ist der internationale Kampftag der Arbeiterklasse und die Gelegenheit, wichtige Themen des revolutionären Klassenkampfes gegen Ausbeutung und Unterdrückung anzusprechen.
Die Reihe der imperialistischen Kriege will nicht enden. Das kann auch gar nicht sein im Imperialismus, der das höchste Stadium des Kapitalismus darstellt. Das Monopolkapital, seine Staaten und Bündnisse vermitteln über Kriege ihre Ansprüche bei der Neuaufteilung der Welt, beim Kampf um Ressourcen und die Hegemonialposition. Immer neue Eskalationen und Konfliktfelder werden eröffnet, Unsummen werden in Kriegsgerät investiert, die Zahl der Soldaten für die Schlachtfelder soll erhöht werden. Auch Österreich soll im Sog der EU und NATO wieder “kriegstauglich” werden.
Wir sagen: Nein! Nein zur Aufrüstung, nein zur Wehrdienstverlängerung, nein zur Neutralitätsabschaffung, nein zu Kriegseinsätzen! Dem Militarismus überlassen wir keinen Menschen und keinen Cent! Die Söhne und Töchter der österreichischen Arbeiterklasse haben auf den Schlachtfeldern des Dritten Weltkrieges nichts verloren. Die Reichtümer, die die österreichische Arbeiterklasse produziert, sollen nicht zu Mitteln und Werkzeugen des Massenmordes werden. Wir kämpfen daher solidarisch für Frieden, gegen die kapitalistischen Grundlagen des imperialistischen Krieges.
Gegen Imperialismus und Krieg! Für Frieden und Sozialismus! Hoch der 1. Mai!
- Salzburg: 1. Mai-Demonstration | 11.00 Uhr | Hauptbahnhof
- Wien:
- Internationalistische 1. Mai-Demonstration | 11.00 Uhr | Opernring, vor der Staatsoper
- Gemeinsames Fest | ab 13:00 | Sigmund-Freud-Park
- Linz: Internationalistische 1. Mai-Demonstration | 11.45 Uhr | Volksgarten, vor dem Musiktheater
- Innsbruck: Kundgebung zum 1. Mai | 15.30 Uhr | Wiltener Platzl