Gemeinsame Erklärung des Parteivorstandes der Partei der Arbeit Österreichs (PdA) und der Zentralen Leitung der Jugendfront. Wien, 13. August 2026.
Fidel Castro Ruz, dessen Geburtstag sich heute zum 100. Mal jährt, war ein großer Kommunist, Internationalist und Führer der Kubanischen Revolution. Noch heute ist sein Lebenswerk eine Inspiration für Kommunistinnen und Kommunisten jeden Alters auf der ganzen Welt.
Der Versuch die Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba zu stürmen, wurde trotz des Scheiterns zur Legende und das Datum, der 26. Juli, zum Namen der revolutionären Bewegung in Kuba. An jenem Tag begann die Kubanische Revolution. Als Comandante en Jefe (Befehlshabender Kommandant) führte Fidel Castro die Rebellenarmee gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Truppen des Diktators Fulgencio Batista. Nach mehr als zwei Jahren des Guerillakampfes errang die Revolution am 1. Jänner 1959 den Sieg. Die Flucht Batistas markierte den Zusammenbruch einer Diktatur, die auch ein Außenposten des US-Imperialismus war. Am 16. Februar wurde der Revolutionsführer Ministerpräsident.
Die Revolution ging daran, die gesellschaftlichen Grundlagen der alten Ordnung zu zerschlagen. Mit der Agrarreform, der Verstaatlichung zentraler Wirtschaftsbereiche, der Alphabetisierung und dem Ausbau des Gesundheits- und Bildungswesens wurde in Kuba der Sozialismus aufgebaut. Und das unter schwierigsten Bedingungen: Kuba trotzte dem Invasionsversuch des US-Imperialismus in der Schweinebucht, unzähligen Mord- und Terroranschlägen sowie einer bis heute andauernden kriminellen Blockade, die alle Bereiche des Lebens umfasst.
Die Imperialisten konnten die Kubanische Revolution nicht brechen. Die Bedeutung der Revolution ging stattdessen weit über die Grenzen der Insel hinaus. Kuba wurde zu einem herausragenden Beispiel des proletarischen Internationalismus. Kuba unterstützte antikoloniale und antiimperialistische Befreiungskämpfe, unter anderem in Angola, wo kubanische Kämpfer gemeinsam mit den angolanischen Kräften gegen die Apartheidarmee Südafrikas und ihre Verbündeten kämpften. Kubanische Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal leisten bis heute medizinische Hilfe auf der ganzen Welt.
Trotz der zahlreichen Mordversuche des US-Imperialismus starb Fidel Castro am 25. November 2016 im hohen Alter von 90 Jahren eines natürlichen Todes. Was seine Gegnerinnen und Gegner nicht mit Gewalt brechen konnten, lebt in den Errungenschaften und den politischen Erfahrungen der Kubanischen Revolution fort.
„Welchen Sinn hätte unser Leben, welche Zukunft hätte unser Volk ohne den Sozialismus und die Revolution.” (Fidel Castro,1992)